Karl Marx: „Das Kapital“––– alles Nötige über Arbeit und Reichtum im Kapitalismus –––Als die...

DIE LINKE. Bonn diskutiert gemeinsam mit Elisabeth Maatz von der LINKEN. Arbeitsgemeinschaft LiSA über Frauen und Armut.
24. Januar 2012 von 19.00 bis 21.30 Uhr im Kulturbistro Pauke (Endenicher Str. 43, 53115 Bonn)
Von Armut sind in erster Linie Frauen betroffen. Besonders allein erziehende Frauen mit Kindern und ältere Frauen gehören zur stark anwachsenden Gruppe der Armen. Die Ursachen für weibliche Armut liegen u.a. in der geringen Entlohnung, besonders bei Teilzeitarbeit, sowie in der Langzeitarbeitslosigkeit oder in geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen. Um Armut von Frauen erfolgreich bekämpfen zu können, muss Schluss sein mit der ungleichen Entlohung von Männern und Frauen. Frauen verdienen im Durchschnitt 23 % weniger Geld als Männer im selben Beruf. Ein Mindestlohn muss dringend eingeführt werden und die versicherungspflichtigen Jobs müssen zur Regel werden.
Armut im Alter trifft besonders jene Frauen, die aufgrund von Erwerbsunterbrechungen – z.B. wegen der Betreuung der Kinder – und niedrigen Löhnen zu kleine Renten beziehen. Um Armut im Alter erfolgreich bekämpfen zu können, muss das Rentenniveau wieder angehoben und „Rente erst ab 67“ wieder abgeschafft werden. Auch die Kindererziehung, die Ausbildung und die Pflege von Angehörigen sollen als Leistungen für die Rentenberechnung anerkannt werden und eine armutsfeste Mindestrente muss eingeführt werden.
Das alles sind Themen, die auf Bundesebene von der LINKEN im Bundestag bereits gefordert wurden. Wir wollen an diesem Abend diskutieren, wie wir diese Positionen auch vor Ort voranbringen können.
Alle Interessierten sich herzlich willkommen.
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