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Der neue Kreisvorstand: Tobias Aurich (Schatzmeister), Jasmin Gross, Moritz Butscheidt, Andreas Darstar (Sprecher), Jonas Streng, Moritz Menzel, Elena von Gagern, Christian Gebauer, Barbara Kloep (und Christiane Kliemann)

Kreisparteitag - neuer Kreisvorstand gewählt!

Auf seinem Kreisparteitag am 26. November 2022 im Beueler Rathaus hat der Kreisverband Bonn einen neuen Kreisvorstand gewählt.

Zunächst waren die Mitglieder eingeladen, sich an einer regen Generaldebatte zur Situation der Partei DIE LINKE. zu beteiligen.

Danach stieg die Versammlung in die Wahlen ein, zunächst für die Positionen des Sprechers und des Kassierers. Der Posten der Sprecherin bleibt mangels Kandidatinnen vorerst vakant.

Zum neuen Sprecher wurde Andreas Darstar gewählt, der bisher hauptsächlich in der Linksjugend "solid" aktiv war. Tobias Aurch übernimmt das Amt des Schatzmeisters.

Im Anschuss wurden die quotierte und unquotierte Liste der Beisitzer*innen gewählt:

Aus dem bisherigen Vorstand sind lediglich Elena von Gagern und Barbara Kloep wieder angetreten - beide als Beisitzerinnen. Sie wurden erneut gewählt. Neu dabei sind Jasmin Gross und Christiane Kliemann, die in Abwesenheit gewählt wurde, sowie Christian Gebauer, Moritz "Mo" Menzel, Moritz Butscheidt und Jonas Streng.

Damit hat sich der Kreisvorstand im Vergleich zu vorher deutlich "verjüngt"...

Der "alte" Vorstand verabschiedete sich, und der Kreisparteitag dankte ihm für zwei Jahre Arbeit - insbesondere Ilja Bergen, der den Kreisverband vier Jahre als Kreissprecher durch manchen Wahlkampf und manche schwierige Zeit geführt hat, aber auch seiner Co-Sprecherin Amelie Gabriel für engagierte und ereignisreiche zwei Jahre. Vielen Dank für euren Einsatz!

Der alte Kreisvorstand: Katja Urbich, Elena von Gagern, René Vesper, Nina Heist, Ilja Bergen, Fiona Schwindt, Amelie Gabriel, Barbara Kloep, Fabian Hafner, Lukas Schön (Julia Schenkel, Umut Yilmaz); Bild: David Rupp
Foto des Kreisvorstandes DIE LINKE. Bonn 2022-2022
Menschen entlasten, Preise deckeln, Übergewinne besteuern!

Gegen Gaspreisexplosion!

Energie ist Menschenrecht!

Sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene hat DIE LINKE Kampagnen zum "Heißen Herbst 2022" durchgeführt - der umso notwendiger wurde, je mehr die Energiepreise explodieren und immer mehr Menschen in existenzielle Not zu geraten drohen.

Die Kosten der Krisen sollen - wie so oft - wieder einmal diejenigen tragen, die wegen ihres kleinen Geldbeutels sowieso benachteiligt sind! Daher sagen wir:

Es reicht!

Immer mehr Menschen wissen nicht, wie sie im Winter ihre Gas- und Stromrechnung bezahlen sollen. Neben den steigenden Preisen führt auch die von der Bundesregierung beschlossene Gaspreisumlage immer mehr Haushalte in finanzielle Schwierigkeiten. Die Entlastungspakete der Regierung helfen dagegen vor allem jenen, die keine Entlastung brauchen, während sie für die große Mehrheit der Betroffenen kaum soziale Verbesserungen bringen.

Andere Länder zeigen mit Preisdeckeln, Grundkontingenten und Sozialtarifen, wie es anders geht und wie die massiven Kostensteigerungen bei Gas und Strom verhindert werden können. Die Bundesregierung will davon bisher nichts wissen.

Der Zugang zu Energie muss das Recht aller Menschen und darf kein Luxusgut für Reiche sein. Sie darf nicht so viel kosten, dass Menschen gezwungen sind, sich zu entscheiden zwischen Heizen und Lebensmittel einkaufen.

Und: Niemand darf im Dunkeln sitzen oder sollte frieren müssen!

Wir lehnen den Versuch radikal rechter Gruppierungen ab, die soziale Not der Menschen und ihre Sorge vor Armut zu missbrauchen für ihre nationalistische Agenda.

Als LINKE in NRW fordern wir:

  • Verbot von Gas- und Stromsperren,
  • Nothilfefonds für Menschen, die sich die Preise nicht leisten können,
  • Preisdeckel für Gas und Strom, der den Preisanstieg massiv bremst, wie in Frankreich,
  • Energiegrundkontingent, das allen Menschen kostenlos Energie zur Verfügung stellt,
  • Übergewinnsteuer, damit die Öl- und Energiekonzerne ordentlich Steuern für ihre extrem hohen Gewinne zahlen.

 


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