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Sanierung nicht auf dem Rücken der Beschäftigten!

Von den angekündigten Filialschließungen bei Galeria Karstadt Kaufhof ist auch Bonn betroffen. Zur Schließung der Karstadt-Filiale äußern sich Julia Schenkel und Ilja Bergen.

Galeria Karstadt Kaufhof steht vor einem Kahlschlag. Auch in Bonn droht über hundert Beschäftigten die Entlassung. Mit großer Bestürzung nehmen wir die Nachricht von der beabsichtigten Schließung einer Vielzahl von Galeria Karstadt Kaufhof Filialen – darunter auch die Galeria Karstadt-Filiale in Bonn – auf. Hierzu erklärt Julia Schenkel, Kreissprecherin und Stadtratskandidatin: „Das ist ein schwerer Schock für die Beschäftigten der Karstadt-Filiale. Offenkundig will der Immobilien-Investor René Benko im Schatten der Corona-Krise jetzt lange gehegte Umstrukturierungen auf dem Rücken der Beschäftigten realisieren. Wir fordern, dass die Schließungspläne für jeden einzelnen Standort noch mal überprüft werden.“

Rund 120 Beschäftigten, von denen einige seit über 40 Jahren dabei sind, droht nun voraussichtlich am 31. Oktober die Entlassung. Daneben wird befürchtet, dass auch die Innenstadt veröden könnte. Kreissprecher Ilja Bergen: „Die Corona-Krise ist ein Vorwand der Firmenleitung von Galeria Karstadt Kaufhof, die Verantwortung abzuwälzen und unter dem Schutzschirmverfahren Filialen zu schließen und massiv Stellen abzubauen. Angesichts der immer größeren sozialen Härten ist das ein Schlag ins Gesicht der Angestellten, deren im Januar verabschiedeter Tarifvertrag betriebsbedingte Kündigungen bis 2024 durch eine Standortsicherheit ausschließt.“

Die DIE LINKE. Bonn unterstützt die Forderungen und Aktivitäten der Beschäftigten im Kampf um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze! Wir sind an Eurer Seite!


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