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Wohnen ist eine Menschenrecht.

In Bonn gibt es nicht genug bezahlbare Wohnungen. Eine Wohnung zu finden ist eine Qual und sie zu bezahlen eine Zumutung. Ausverkauf städtischer Grundstücke, der Wegfall von Sozialbindungen und unbezahlbare Neubauten treiben die Preise in die Höhe. Wohnungen sind öffentliche Daseinsfürsorge und kein Anlageobjekt, um Gewinne zu maximieren. Wir wollen, dass endlich bezahlbarer Wohnraum für kleine und mittlere Einkommen entsteht; Wohnungen, die instandgehalten werden und an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtet sind. Wir wollen, dass nach der Mietzahlung für den Rest des Monats noch genug Geld in der Tasche ist.

  • 50 Prozent-Quote für sozialen Wohnungsbau bei Bauvorhaben ab acht Wohnungen
  • Verfolgung von missbräuchlichem Wohnungsleerstand
  • Soziale Erhaltungssatzungen (Milieuschutz) gegen Verdrängung und Luxussanierung
  • Konsequenter Ankauf von Grundstücken durch die Stadt für (sozialen) Wohnungsbau
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Verkehrswende jetzt!

In Bonn hat man die Wahl zwischen einem unzuverlässigen und viel zu teuren ÖPNV, einer lebensgefährlichen Fahrradtour und stundenlangen Staus. Der Verkehr in Bonn kostet zu viel Geld, Lebensqualität und natürliche Ressourcen. Wir brauchen eine Verkehrswende, damit Bonn seine Klimaziele erreicht und die Lebensqualität für alle Menschen steigt. Das Angebot von Bus und Bahn muss massiv ausgebaut und bezahlbar werden. Fahrradfahren
und Zufußgehen muss sicher sein. Der Autoverkehr soll zurückgedrängt werden.

  • 365-Euro-Jahresticket unbefristet und für Neu- und Bestandskund*innen
  • 7-Minuten-Taktung für Busse und Bahnen
  • Umweltspur für Bus- und Radverkehr oder geschützter Radweg auf allen zweispurigen Straßen
  • Mehr Raum für Rad- und Fußverkehr, Fußgängerzonen ausbauen
  • Flächendeckend Tempo 30 auf innerstädtischen Straßen

Klimapolitik muss nachhaltig sein.

Die Bewältigung der Klimakrise ist die Menschheitsaufgabe unserer Zeit. Auch in Bonn beginnen wir die Auswirkungen von Dürresommern und extremen Regenereignissen zu spüren. Wenn wir es nicht schaffen, die Erderwärmung unter 1,5 Grad zu halten, werden gewaltige Ökosysteme zerstört und Millionen von Menschen und
Tieren ihren Lebensraum verlieren. Wer angesichts dieser Krise nicht anpackt, braucht sich um den Rest auch nicht zu kümmern. Das erfordert Handeln auf allen Ebenen. Nicht nur das eigene Verhalten muss sich ändern, sondern das gesamte auf Wachstum und Ausbeutung aufgebaute Wirtschaftsmodell muss überwunden werde.

  • Ab spätestens 2025 kein Kohlestrom bei den Stadtwerken Bonn
  • Konsequente Verkehrswende – mehr ÖPNV, weniger Autos
  • Photovoltaik-Anlagen auf städtischen Gebäuden
  • Alle städtischen Stellen sollen Ökostrom beziehen
  • Solarenergie und Passivhausbauweise bei Neubauten
  • Gefällte städtische Bäume innerhalb eines Jahres ersetzen
  • Biolebensmittel an Kitas und Schulkantinen

Armut in Bonn bekämpfen.

Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Mehr als 50.000 Menschen leben – nach offiziellen Zahlen – in Bonn in Armut. Noch sehr viel mehr Menschen müssen sich genau überlegen, wie sie mit ihrem Geld über die Runden kommen. Das Ausmaß von Kinder- und Altersarmut ist ein Skandal. Besonders betroffen sind Menschen mit Behinderung, weil sie anderen Bedarf und häufig geringe Einkommen haben. Bonn muss eine Stadt sein, in der alle gut leben können. Soziale Gerechtigkeit bedeutet für uns, dass alle Menschen an den gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Angeboten teilhaben können. Der Bonn-Ausweis gehört neben kommunalen Unterstützungsangeboten und der Förderung sozialer Initiativen zu den wichtigsten Instrumenten der Stadt und muss attraktiver werden.

  • Vergrößerung des Berechtigtenkreises für den Bonn-Ausweis
  • Sozialticket und Sozialtarif bei den Stadtwerken
  • Stopp von Sanktionen beim Job-Center Bonn
  • Kostenfreie Leistungen der städtischen Verwaltung
  • Anhebung der Höchstsätze der Kosten der Unterkunft
  • Barrierefreiheit bei jeder Planung von Bauvorhaben
  • Unterstützung von Persönlicher Assistenz für Menschen mit Behinderung

Mehr Seele in der Stadtentwicklung

Der Neubau namens "Urban Soul" vor dem Bahnhof zeigt, was in der Bonner Stadtentwicklung schiefläuft. Ein ehemals städtisches Grundstück wurde verscherbelt und der Neubau dient vor allem dazu, die Interessen der Investoren zu befriedigen. Weder öffentliche Aufenthaltsräume noch soziale Nutzungen stehen im Vordergrund. Die Stadt lässt sich bei den Verträgen über den Tisch ziehen. Die Privatisierung öffentlicher Räume muss gestoppt und die öffentliche Gestaltungshoheit über große Flächen wiederhergestellt werden, damit die Bezirke anhand der Bedürfnisse vor Ort zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern weiterentwickelt werden können.

  • Stopp von Flächenverkauf
  • Gründung einer Stadtentwicklungsgesellschaft für Flächenankauf
  • Wohnungen statt Hotels
  • sozialorientiertes Quartiersmanagement in allen Bezirken
  • echte Mitbestimmung bei der Planung

Kommunalwahlprogramm in voller Länge

Kurzwahlprogramm in Einfacher Sprache

Ilja Bergen