Pressemeldungen
Gemeinsam unbesiegbar – Solidarität statt Sozialabbau
Demobericht vom 17.11.2025
Am 17.11.2025 war der Kreisverband Bonn, zusammen mit der Linksjugend solid, dem SDS Bonn und einem breiten sozialpolitischen Bündnis auf der Straße: Wir haben für Solidarität und gegen Sozialabbau demonstriert. Betont wurde in den Reden immer wieder, dass wir gemeinsam die Chance auf Veränderung haben, wenn wir uns miteinander verbünden und organisieren. „Wir lassen uns nicht länger spalten!“ sagte Tara in ihrer Rede für den Kreisverband, die wie auch die anderen Reden online zur Verfügung stehen: http://short.linkebonn.de/redengu2025
Die Verbindung zwischen dem Sozialabbau, der von der aktuellen Bundesregierung aus CDU und SPD schneller als je zuvor durchgeführt wird, und der Aufrüstung wurde besonders herausgestellt. Und die Anwesenden waren sich einig: Gegen Gefahren aus dem Aus– und Inland hilft keine Aufrüstung, sondern internationale Solidarität unter den Arbeiter*innen, die sich nicht für die Kriegslust der Kapitalisten einspannen lassen. Denn Gefahren gibt es viele: Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine macht vielen Menschen zurecht Angst, genau wie auch die Faschisierung der USA und die vielen weiteren globalen Konflikte. Doch für die Profit– und Machtinteressen der Despoten und der Superreichen – oder für die Verteidigung sogenannter „westlicher Werte“ – zu sterben, sehen die meisten jungen Menschen nicht ein – und das ist gut so!
Denn zu diesen Werten gehört offenbar eine Politik, in der auf die Ärmsten eingedroschen wird, während sich Superreiche immer weiter bereichern. Und das in einer Gesellschaft, in der ein Mindestlohn nicht mehr zum Leben reicht, in der nach einem Leben voller Arbeit die Rente immer weiter gekürzt wird und in der viele bis zur Erschöpfung schuften müssen. Deshalb fordern wir deutlich: Echte Entlastung für die breite Bevölkerung, Umverteilung von oben nach unten, und zuallererst ein Ende des Sozialabbaus. Denn auch hier zeigt die Regierung: Einerseits ruft sie zum Sparen auf, andererseits stellt sie für Aufrüstung plötzlich und in quasi beliebiger Höhe, unfassbare Milliardenbeträge bereit. Das enttarnt die Lüge, dass nicht genug Geld da sei. Und dieses Geld muss den Menschen zu Gute kommen, anstatt sie in den Tod an der Front zu führen!
Zu unserer Demo kamen trotz klirrender Kälte und dem Termin an einem Montagabend etwa 100 Menschen, denen wir sehr dankbar für ihre Teilnahme sind. Bei unserer nächsten Aktion hoffen wir auf noch höhere Teilnahme. Dafür werden wir einen günstigeren Zeitpunkt wählen und im Vorhinein noch deutlich mehr auf die Veranstaltung aufmerksam machen.
Außerdem wird sich der KV Bonn natürlich noch mehr für Bündnisse einsetzen, die verschiedenste Akteur*innen miteinander verbindet. Zum diesmaligen Bündnis gehörten bereits Gewerkschaften (DGB, ver.di), sowie weitere Gruppen (Friedensforum Bonn, Nein zur Wehrpflicht, FemStreik), die zusammen mit uns aufgerufen und protestiert haben. Damit haben wir erneut einen wichtigen Baustein zur engeren Zusammenarbeit in Bonn gelegt, denn auch hier gilt: Gemeinsam sind wir unbesiegbar.
