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Bonn-Ausweis-Kampagne der LINKEN.Bonn

by kaffeeeinstein at flickr

Bonn-Ausweis erhalten!

Nahverkehr, Bäder und Kulturangebot müssen sich alle leisten können.

Fast 24.000 Bonnerinnen und Bonner nutzen den Bonn-Ausweis, der die Fahrkosten, Gebühren und Eintritte bei städtischen Einrichtungen deutlich verringert (zumeist 50%). Hartz4- und Sozialhilfe-EmpfängerInnen sowie Menschen mit sehr geringem eigenen Einkommen können so ihren Anspruch auf Mobilität und Partizipation wenigstens zum Teil einlösen. Viel zu geringe staatliche „Bedarfssätze“ und Niedriglöhne schränken die gesellschaftliche Teilhabe derart ein, dass die Stadt Bonn die Verpflichtung hat, hier ein Mindestmaß sozialer Gerechtigkeit zu verteidigen!

Doch schwarz-grüne Bonner Ratskoalition und Stadtverwaltung wollen die Haushaltskonsolidierung auch auf dem Rücken der Armen durchsetzen. Vor allem haben sie die Verteuerung der Bus- & Bahnfahrkarten im Sinn: Zukünftig soll es entweder nur noch ein überregionales Sozialticket geben, das geringere Ersparnis bietet, oder der Fahrkarten-Eigenanteil (bislang 50%) soll steigen. Weitere Einschnitte bei den Leistungen des Bonn-Ausweis’ werden dann absehbar in den nächsten Jahren folgen.

Wir sagen: Die Leistungen des Bonn-Ausweises und die Ermäßigungen für Fahrkarten im Stadtgebiet, beim Eintritt zu städtischen Bädern, Museen und Theatern oder der Gebühren bei VHS, Musikschule und Büchereien müssen in vollem Umfang erhalten bleiben!

Manche Probleme hat sich die Stadt selbst zuzuschreiben (z.B. WCCB), doch die Finanznot der Kommunen ist Ergebnis falscher Politik auf der Bundesebene. Vermögen und Reichtum müssen effektiv besteuert werden, damit die Städte ausreichende Mittel erhalten.

Keine Kürzungen beim Bonn-Ausweis!

Kein Kahlschlag bei Sozialleistungen und Kulturförderung!


Bonn. Eine Stadt für Alle.