In Bonn leben Menschen aus ca. 180 Ländern zusammen. Alle gemeinsam sind wir Bonn und prägen es als lebendige und facettenreiche rheinische Stadt mit Flair. All das ist Grund genug heute am Tag der interkulturellen Begegnung ausgiebig zu feiern!
Zugleich wollen wir heute über unsere Positionen für eine moderne Integrationspolitik informieren.
Die Bonner LINKE setzt sich für die Gleichberechtigung und Gleichstellung und eine gerechte Teilhabe an materiellen, sozialen und kulturellen Gütern in unserer Stadt unabhängig von Herkunft oder Abstammung ein.
Konkret fordern wir:
· das kommunale Wahlrecht aller Migranten die hier ihren Lebensmittelpunkt haben als ersten Schritt zu einer wahlrechtlichen Gleichberechtigung
· die dauerhafte Förderung der Bonner Migrantenorganisationen, insbesondere von Frauen und Jugendlichen.
· die Gleichstellung des Bonner Integrationsrates mit anderen Ratsausschüssen, seine Einbindung in entscheidende Fragen der Politik und Verwaltung
Stadtentwicklung
DIE LINKE. Bonn setzt sich für eine Stadtentwicklung ein, in der Integrationspolitik in ein kommunales wohnraumpolitisches Konzept eingebunden ist, das soziale Ausgrenzung vorausschauend verhindert und benachteiligte Stadtteile gezielt fördert.
Beratungsstellen
Mehr Jugendzentren, Stadtteilbüros, Beratungsstellen und dezentrale migrationspezifische Angebote der Gesundheitsversorgung müssen eine solide finanzierte und kontinuierliche Förderung an Sach- und Personalausstattung erhalten. DIE LINKE unterstützt Projekte und Initiativen, die die Situation von Flüchtlingen ohne Papiere in Bonn verbessern, ihnen eine kostenlose und anonyme medizinische, psychologische und zahnmedizinische Behandlung und Ausbildung zugänglich machen.
save-me-Kampagne – Ja zum Flüchtlingsschutz!
Selbstverständlich unterstützen wir die Bonner save-me-Kampagne. Verantwortung für Menschen in Not zu übernehmen ist für uns ein Gebot der Solidarität und Humanität.
DIE LINKE. Bonn will die Vielfalt in unserer Stadt bewahren. Feiern wir heute das bunte Bonn und zeigen wir nicht nur bei der Kommunalwahl am 30. August, dass Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit weder in Bonn noch sonst wo Platz hat!