Der Gedanke an die barbarische Büchervernichtung, die in der Vernichtung von Millionen Menschen mündete, mahnt bis heute zur Aufrechterhaltung einer facettenreichen und vielfältigen Kulturlandschaft in Bonn.
Ablehnend positionierte sich Michael Faber zum Bonner Festspielhaus. Hierfür liegt keine belastbare Planungskonzeption vor. Es steht zu befürchten, dass die horrenden Folgekosten die kommunalen Spielräume in der Zukunft weiter aushöhlen und damit auch die bestehende Kulturlandschaft in Frage gestellt wird. Insbesondere warnte Michael Faber: Die Entscheidungen über die Bonner Kulturpolitik dürfen mit dem Festspielhaus zukünftig nicht in den Konzernzentralen von Post und Telekom getroffen werden! Betriebswirtschaftliche Logik darf für die Kultur nicht entscheidend sein!